Jahrestagung 2012
16. bis 20. Mai am Bodensee



Preisübersicht

Anmeldung
Programm

Mittwoch 16. Mai
16.30 Begrüssungskaffee
18.00 Abendessen
19.00 Die Wechselwirkung zwischen Seele und Körper
• Bericht und Lesung von Pfr. Thomas Noack
Thomas Noack gibt einen Überblick
über die Geschichte der Übersetzung Swedenborgs in die deutsche Sprache und stellt dann seine neue Übersetzung des Spätwerks Swedenborgs über die Wechselwirkung zwischen Seele
und Körper vor. Erschienen im Jahre 1769 unter dem Titel »De Commercio Animae et Corporis«, geht der längst
zum Seher und Theologen gewordene Swedenborg noch einmal auf das
Thema ein, das ihm im Jahrzehnt vor seiner Berufung intensiv beschäftigt hatte. Damals war er auf der Suche
nach der Seele und wollte durch anatomische Studien des Körpers zur Seele ufsteigen. Nun – im Jahre 1769 – blickt er als Seher zurück.


Donnerstag 17. Mai
08.00 Morgenandacht
08.30 Frühstück
09.30 Die eheliche Liebe
• Vortrag von Fabian Kramer
Eine Einführung in Swedenborgs Theologie der Ehe und des Verhältnis-
ses der Geschlechter basierend auf
dem gleichnamigen Buch des schwe-dischen Visionärs. In zweiten Teil des Vortrags werden einige Ausblicke auf verwandte Vorstellungen in anderen Traditionen gegeben.
Aussprache
12.00 Mittagessen
16.00 Johannes – Das Evangelium der Zeichen
• Vortrag von Pfr. Thomas Noack
Die johanneische Theologie »führt uns nicht weiter von der Geschichte weg, sondern tiefer in sie hinein.« Dieses
Wort des anglikanischen Bischofs John A. T. Robinson scheint mir den Charak-
ter des Johannesevangeliums gut zu erfassen.


Es ist ganz nahe am historischen Ursprung des Christentums und hat gerade deswegen das Auge des Adlers für die Tiefendimension des Jesus-geschehens. Mit Swedenborg wollen
wir uns in einige Seiten des inneren Sinnes einweihen lassen.


Freitag 18. Mai
08.00 Morgenandacht
08.30 Frühstück
09.30 Träume: Lebenshilfe – Flucht – Inspiration – Göttliche Botschaft
• Leitung Pfr. Albrecht Gralle
Anhand der biblischen Bildersprache,
die Emanuel Swedenborg neu entdeckt hat, und der Interpretationen von C. G. Jung, versuchen wir, eine Traumdeu-
tung zu entwickeln. Wir werden Zeit haben, anhand des Arbeitsmaterials, anonymisierte Träume oder auch eigene Träume zu deuten. Im ersten Teil geht
es um: Träume: Lebenshilfe – Flucht – Inspiration.


12.00 Mittagessen
Tagungsausflug: Bodensee erleben

18.00
Fondue Chinoise

Samstag 19. Mai
08.00 Morgenandacht
08.30 Frühstück
09.30 Träume: Lebenshilfe – Flucht – Inspiration – Göttliche Botschaft
• Leitung Pfr. Albrecht Gralle Im zweiten Teil betrachten wir eine weitere Seite des Themas: Träume als göttliche Botschaft. Wir werden also die so genannten »großen Träume« untersuchen. Wie erkennt man sie? Was wollen sie von uns? Nach einer
Pause werden wir uns einem biblischen Text nähern, unter anderem mit Hilfe des swedenborgischen Deutungsansatzes
und der Korrelationsmethode von Paul Tillich.
12.00 Mittagessen
18.00 Abendessen
19.00 Märchenabend
• Gestaltet von Dr. Brigitte Hoffmann


Sonntag 20. Mai
08.30 Frühstück
09.30 Gottesdienst mit Abendmahl
11.30 Mittagessen und Heimreise

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PDF-Jahrestagung 2012